Aller Weser Hochseeangler e.V.

Hochseeangeln ein Erlebnis                                          Gäste Willkommen

                           Angelberichte Übersicht von 2015

           Jahreshauptversammlung des AWH 2015

12. Ehrungen

Vereinsmeisterschaft 2014

Vereinsmeister 2014 ist wieder Florian Schmidt mit          6853 Punkten

Die Plätze nach dem Vereinsmeister lauten wie folgt:

2. Harald Gottwald                                                     4476 Punkte

3. Ernst Otto                                                                4110 Punkte

4. Detlef Nowak                                                          3115 Punkte

5. Werner Heinsch                                                      3094 Punkte

6. Wolfgang Noltemeyer                                           3004 Punkte

7. Wilhelm Kasten                                                       2459 Punkte

8. Günter Pietzsch                                                       2207 Punkte

9. Heiko Seekamp                                                       2124 Punkte

10. Uwe Wischhöfer                                                    2098 Punkte

11. Werner Meyer                                                         1360 Punkte

12. Horst Krüger                                                             954 Punkte

Jugendmeister ist

 Luc Plesse                                                1690 Punkte

Zur Mannschaft des Jahres 2014 wurden durch Los ermittelt:

1. Werner Meyer, Günter Pietzsch, Florian Schmidt (10420 Punkte)

2. Werner Heinsch, Uwe Wischhöfer, Wolfgang Noltemeyer (8196 Punkte)

 3. Ernst Otto, Heiko Seekamp, Horst Krüger (7188 Punkte)

Sonderpokale:

- Der Spezi-Fisch-Pokal ging an Heiko Seekamp für einen 44 cm langen Plattfisch, den er mit dem Pilker gefangen hatte.

- Den Hatschi-Paddel-Pokal erhielt Wilhelm Kasten als Pechvogel des Jahres 2014. Ihm waren bei einem auswärtigen Pokalangeln die Angelruten abhanden gekommen, weil er meinte, ein Kollege hätte sie mit an Bord genommen.

- Zum Angler des Jahres 2014 wurde Wolfgang Noltemeyer in geheimer Abstimmung gekürt für besonders kameradschaftliches Verhalten im Einsatz für den Verein. Und der Neptun-Pokal wurde ihm überreicht.

Für 40-jährige Mitgliedschaft im AWH wurde Ralf Strübing geehrt, 30 Jahre ist Manfred Holste Mitglied, 20 Jahre Michael Wehrmann und 15 Jahre Wilhelm Kasten sowie Detlef Nowak.

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           Königsangeln der Aller-Weser-Hochseeangler

Anangeln auf der Ostsee am 25. April 2015

 

Hochseekönig 2015 des Vereins der Aller-Weser-Hochseeangler ist Vereinsvorsitzender Heiko Seekamp aus Verden-Eissel. Er fing auf dem Angelkutter MS Silverland unter Kapitän Thomas Lüdtke, östlich von Fehmarn den größten Dorsch des Tages und bekam von Vereinssportwort Florian Schmidt aus Langwedel-Völkersen die schwere Königskette umgehängt und das Königszepter als Zeichen seiner Würde überreicht.

Ihm folgten als erster Ritter Maik Scharnhusen aus Dörverden, der bei dieser Fahrt seinen Einstand als neues Vereinsmitglied gab, und als zweiter Ritter Florian Schmidt. Nur wenige Dorsch-Zentimeter trennten sie beide von der Königswürde. Und auch weitere gefangene Dorsche zeigten ähnliche Längen. Insgesamt konnte Florian Schmidt nach dem Angeln ein Gesamtergebnis von 113 Fischen vermelden. Dabei handelte es sich um 75 Dorsche, 2 Wittlinge und 36 Plattfische.

Bei der ersten Angelfahrt des AWH in diesem Jahr zeigte sich die Wetterlage etwas problematisch. Für den Tag war günstiger Wind aus Südwest in Stärke 3 angesagt, der auch kam, dann aber immer weiter abnahm, so dass letztlich spiegelglatte See entstand, für Hochseeangler sogenannter „Ententeich“. Dann steht der Angelkutter mangels Drift fast auf der Stelle, und es werden keine Dorschschwärme gefunden, vielmehr müssen die Fische zum Kutter kommen, um auf den Haken zu gehen. Allerdings ist das Angeln unter solchen Bedingungen einfacher; auch bei Wassertiefen von 12 bis 20 Metern kam der Pilker gut auf den Grund, und es gab wenig Tüddel mit dem Nachbarn. Bei schönem Sonnenschein konnte es richtig gemütlich werden. Später wurde es aber diesig, und am Nachmittag kam etwas Regen auf. Natürlich fing der eine mehr, der andere weniger. Gerade beim Angeln mit Naturköder auf Plattfisch können diese aber Bedingungen gut sein. Es bissen auch viele untermaßige Fische, die schonend zurück gesetzt wurden. Heiko Seekamp war an diesem Tag auch insgesamt am erfolgreichsten und fing die meisten Fische.

Auf der Rückfahrt von einer Stunde rund um die Ostspitze von Fehmarn gab es dann zunächst viel Arbeit, denn der gute Fang musste zunächst vermessen und notiert, und dann mit dem Filetiermesser küchenfertig verarbeitet werden. Erst nachdem im Bus die Ergebnisse ausgewertet waren, erfolgte die Proklamation des Königs und seiner Ritter. Auch die erfolgreichsten Gäste wurden geehrt; das waren Adrian Kose aus Altenboitzen, Tobias Scharnhusen aus Dörverden und Heiko Helmke aus Hamwiede.

 

Anmeldung und Information bei Florian Schmidt, Tel. 0174/2559202 auch 04231/6609794 oder on-line unter f.schmidt@hochseeangler.de. Oder Webseite: Aller-Weser-Hochseeangler

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Störtebeker-Angeln am 14. Mai 2015

                             Am Himmelfahrtstag auf der Ostsee

 

Wieder ein hervorragendes Fangergebnis gab es beim diesjährigen Störtebeker-Angeln des Aller-Weser-Hochseeangler-Vereins Verden auf dem Angelkutter MS Karoline aus Burg-Staaken. 39 Teilnehmer aus 13 norddeutschen Angelvereinen fingen bei schönem Sommerwetter zusammen insgesamt 221 Fische. Das waren 213 Dorsche, 5 Wittlinge, 2 Seelachse und 1 Plattfisch. Die Dorschbestände in der westlichen Ostsee sind wieder gut. Auffallend war, dass die meisten Fische in der ersten Halbzeit im tieferen Wasser von 16 Meter den Haken nahmen. Zunächst fuhr Kapitän Bernd Lüdtke bei gutem Wind in Stärke 4, später abnehmend, aus Westnordwest zu den Gewässern südlich von Fehmarn zwischen Fehmarn-Sund und Sagersbank. Später ging es in etwas flacheres Wasser, und es musste mehr gesucht werden, um Dorschschwärme vorzufinden. Durch den Landschutz war die See verhältnismäßig ruhig, und es gab für den Kutter eine gleichmäßige Drift, so dass die Bedingungen für Pilken und Naturköderangeln recht gut waren.

Vereinssportwart Florian Schmidt, unterstützt von Hendrik von Wille, hatte auf der Rückfahrt genug zu tun, um die Fische zu vermessen und nach beendetem Angeln die Ergebnisse auszuwerten. Und die Angler konnten in der Zeit den Fang küchenfertig versorgen, wie das bei Ostseeanglern üblich ist.

Erfolgreichstes Team waren die Angler „Fisherman´s Partner Kiel“, gefolgt von den „Angelfreunden Thedinghausen“, der Gruppe „Dorschflüsterer“ aus Hamburg und dem ASV Ammerland. Den größten Dorsch von 72 cm fing Dietmar Schliep vom ASV Ammerland, zum Spezifisch wurde ein Köhler von 57 cm Länge gewertet, den Bernd Hillermann von „Adlers Meeresteam“ aus Visselhövede erbeutete. Nichtfänger gab es an diesem Tage nicht.

Die Angler des gastgebenden AWH waren diesmal nicht übermäßig erfolgreich. Ernst Otto fing 4 Fische, Werner Heinsch und Wolfgang Noltemeyer jeweils 2. Florian Schmidt konnte als leitender Sportwart nicht mitangeln, sonst hätte das Team des AWH sicherlich besser abgeschnitten. Trotzdem und jeden Fall war es für den AWH und seine Gäste wie immer ein gelungenes Gemeinschaftsfischen.

Anmeldung und Information bei Florian Schmidt, Tel. 0174/2559202 und 04231/6609794 oder on-line unter f.schmidt@hochseeangler.de. Auch  Webseite. Aller-Weser-Hochseeangler

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              Die zweite Ostsee-Angelfahrt des AWH

                                     Dorsch-Dorsch am 30. Mai 2015

 

Auch bei weniger schönen Wetterbedingungen kann man Fische fangen. Aber leider nicht so viele, wie man gerade um diese Jahrezeit erwartet hätte. Nach langer Zeit gab es mal wieder eine Angeltour mit MS Ostpreußen aus Heiligenhafen. Aber es lag nicht am Schiff oder am Skipper, dass die 23 Teilnehmer des Aller-Weser-Hochseeangler-Vereins mit ihren Gästen insgesamt nur 29 Fische zum Messen vorzeigen konnten. Bei Wind aus Südsüdwest in Stärke 5 bis 6, in Böen bis 7, ist die Ostsee so aufgewühlt und der Angelkutter schaukelt so sehr, dass ein sorgfältiges und gezieltes Pilken gar nicht möglich ist. Dabei war die Drift des Kutters gar nicht so stark mit 0,5 bis 0,8 Knoten. Schon als das Schiff bei der Ausfahrt nach Verlassen der Bucht von Heiligenhafen nach Osten abdrehte und den Kurs „unter der Brücke durch“ absetzte, wie es die Angler nennen, wurden die Erwartungen herabgeschraubt. Aber was ist Hochseeangeln ohne Wind und Wellen?

Dabei ging die Ausfahrt mit dem Wind im Rücken zunächst recht gut voran. Erst nach Passieren des Fehmarn-Sundes und Abdrehen nach Süden in Richtung Großenbrode kamen der seitliche Wind und die entsprechenden Wellen richtig zum Tragen. Und es dauert etwas länger, bis man von Heiligenhafen aus diese Angelrevier erreicht, von Burg-Staaken auf Fehmarn geht es schneller. Bei einer Wassertiefe von 8 bis 12 Metern konnte man dann aber den Pilker gut nah am Grund führen oder mit knackigem Wattwurm als Naturköder schleppen und immerhin 22 Dorsche sowie 6 Plattfische und einen Wittling überlisten.

Die Auswertung des Fanges bereitete Sportwart Florian Schmidt auf der Rückfahrt nicht übermäßig viel Arbeit, wenn auch Erschwernis, da der Angelkutter jetzt gegen die Welle durch den Fehmarn-Sund fahren musste. Im Bus wurden dann die Ergebnisse bekannt gegeben. Erfolgreichster Angler war diesmal Vereinsgewässerwart Wilhelm Kasten aus Hellwege, gefolgt von Thomas Bosselmann aus Langwedel und Detlef Nowak aus Dörverden-Westen. Bei den Gästen hatte mal wieder Helmut Beglau aus Verden die Nase vorn, im übrigen bewiesen diesmal die Damen ihre Angelkünste: Silke Reinders aus Thedinghausen und Jutta Hempel aus Schweringen.

Anmeldung und Information bei Florian Schmidt, Tel. 01742559202 auch 04231/6609794 oder on-line unter f.schmidt@hochseeangler.de. Oder: Webseite : Aller-Weser-Hochseeangler

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                                                         Makrelen Angeln im Juni 2015 war leider ausgefallen

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Wittlingfänge auf der Ostsee am 5. Sept. 2015

               Erfolgreiche Aller-Weser-Hochseeangler

 

Nachdem das Makrelen-Angeln der Aller-Weser-Hochseeangler auf der Nordsee im Sommer leider nicht stattfinden konnte, gab es jetzt reichlich Fisch auf der Ostsee.

209 Wittlinge erbeuteten die Angler auf dem Angelkutter MS Karoline aus Burg-Staaken bei wechselndem Wetter im Bereich der Sagas-Bank südlich von Fehmarn. Der Wittling ist ein kleinerer Bruder des Dorsches, der bei Kennern als besonders schmackhaft gilt. Nur weil er sich auf Grund seiner Größe nicht gut vermarkten lässt, kommt er nicht in den Handel. Bei nordwestlichem später mehr westlichem Wind in Stärke 6, Böen bis Stärke 7, steuerte Kapitän Bernd Lüdtke sein Schiff schnell in dieses bekannte Angelgebiet. Im zunächst relativ flachen Wasser an den Rändern der Bank bei 8 m war bei zügiger Drift von 1,2 Knoten später bis 1,9 Knoten gutes Pilken durchaus möglich, aber oft mühsam. Mit Kunstköder, als Pilker und Beifänge, sowie Wattwurm als Naturköder ging es dann los. Alsbald kamen die ersten Wittlinge über die Reling. So ging es längere Zeit, und der erfolgreichste Angler brachte es letztlich auf insgesamt 38 Fische. Als der Wind zunahm und die Wellen höher kamen, ging es näher unter Land. In wechselnden Wassertiefen von 18 m, dann wieder 12 bis 15 m wurden auch viele gute Dorsche gefangen, insgesamt 69 Stück. Auch ein kapitaler Hornhecht konnte überlistet werden. Unterm Strich waren Kunstköder und Naturköder an diesem Tage gleichermaßen erfolgreich. Mit dem Wattwurm wurden eher mehr Wittlingen gefangen, mit dem Pilker die Dorsche. Aber viel hing auch von der Technik des einzelnen Anglers ab.

Viele Jugendliche aus Gastvereinen waren diesmal mit von der Partie, und fast alle fingen ihren Fisch. Den größten Dorsch des Tages von 60 cm Länge bekam Lara Scharnhusen aus Dörverden an die Angel, 54 cm zeigte der Fisch von Florian Jasper aus Verden auf der Messlatte, und Patrick Geldmacher aus Hademsdorf belegte mit seinem Dorsch von 53 cm knapp dahinter den dritten Platz. Der erfolgreichste Fänger mit 38 Fischen war übrigens auch ein Vereinsgast, Adrian Kose aus Altenboitzen.

Bei den Vereinsmitgliedern hatte der erste Vorsitzende Heiko Seekamp (Verden-Eissel) die Nase vorn, 58 cm maß sein größter Dorsch, ihm folgte Kai Plesse (Ostenholz) mit 50 cm, und auch der zweite Vorsitzende Ernst Otto (Frankenfeld) war mit einem 49 cm Dorsch unter den ersten Dreien

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 Anmeldung und Information bei Florian Schmidt Neue- Neue Tel.0174/2559202 auch 04231/6609794 E.Mail: f.schmidt@hochseeangler.de oder über das Internet www.aller-weser-hochseeangler.de

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                               Top Heringsangeln am 10. Oktober 2015 

                                          Wieder beste Fänge im Öresund

 

Das traditionelle Heringsangeln mit Fanggarantie der Verdener Aller-Weser-Hochseeangler klappte wieder hervorragend. Kein Angler hätte nach dem Angeln Grund gehabt, sich zu beschweren. Jeder konnte so viele Fische fangen, wie er verwerten wollte.

Bei günstigem östlichen Wind konnten nach knapp einstündiger Ausfahrt mit dem Angelkutter MS Hanne-Berit vom dänischen Rungsted im Öresund die Angeln ausgeworfen werden. Der Sund ist an dieser Stelle recht tief, etwa 36 Meter, und die Heringe standen ziemlich weit unten. Auf dem Weg nach oben gingen deshalb viele Fische wieder verloren, auch wenn die Drift des Kutters mit 0,3 bis 0,5 Knoten nur mäßig war. Es wurden dann aber auch verschiedene andere Stellen angefahren mit wechselnden Wassertiefen von 20 bis 52 Meter. Ab Mittag lief es richtig gut. Neben den Heringen, von denen jetzt auch viele große Exemplare gefangen wurden, bissen überraschend viele Makrelen auf die kleinen Heringshaken. Und natürlich waren auch zahlreiche Dorsche da. Erfahrungsgemäß stehen sie unter den Heringsschwärmen und nehmen auch gern mal einen Hering, der schon am Haken hängt und deshalb nicht wegschwimmen kann.

Für die Aller-Weser-Hochseeangler und ihre Gäste gab es jetzt richtig Arbeit, denn die handelsüblichen Heringsvorfächer weisen jeweils fünf Haken auf, und wenn dann auch noch auf dem Pilker ein Hering sitzt, gibt es ganz schön Widerstand. Tannenbäume nennen die Angler, wenn auf dem Paternostervorfach viele Fische hängen.Auf dem langen Weg nach oben, wenn es auch nur aus dem Mittelwasser war, blieben zwar nicht alle Fische am Haken, aber es waren doch genug übrig, die über die Reling kamen. Viele Teilnehmer hatten am Ende der Angelzeit über 200 Fische im Korb und bekamen dann auf der Rückfahrt natürlich noch einmal viel Arbeit, um alle küchenfertig zu machen.

Ehrungen gab es für erfolgreichsten Dorschfänger. Das waren Detlef Nowak bei den Vereinsmitgliedern und Thomas Huxmann bei den Gästen.

Auf der späteren Rückfahrt im Bus war dann allgemein Schlafen angesagt, mit Unterbrechung auf der Fähre von Rödby nach Puttgarden. Es war ein langer Tag gewesen. Nach der Abfahrt in Verden um 22 Uhr und Schiffstour dann von morgens 7 bis 17 Uhr mit all der Arbeit waren alle Angler rechtschaffen müde. Nachts um halb zwölf war man wieder in Verden.

 

Anmeldung und Information bei  Florian Schmidt Tel. 0174/2559202Neue 0174/2559202 oder 04231/6609794 E.Mail:f.schmidt@hochseeangler.de auch über das Internet www.aller-weser-hochseeangler.de

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Abangeln der Aller-Weser-Hochseeangler

auf der Ostsee

November-Tour zum Walkyrien-Grund vor Grömitz

 

Nur eine relativ kleine Gruppe von Hochseeanglern fand sich bei diesjährigen Abangeln auf Dorsch im Hafen von Burg-Staaken ein. Schuld hatten die Wetterdienste, die für diesen Tag für die westliche Ostsee Sturm angesagt hatten. Dies stand zwar im Widerspruch zur Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes, aber nicht jeder schaut sich im Internet viele Dienste an, obwohl man aus Erfahrung weiß, dass es immer wieder stark von einander abweichende Vorhersagen gibt. Jedenfalls herrschte an diesem Samstag schönes Wetter, teilweise klarer Himmel mit Sonne, zeitweise bedeckt, und der Wind aus südwestlicher Richtung blies in Stärke 3 bis 4. Das waren eigentlich schon rechte gute Angel- und vor allem Fangbedingungen.

Die 17 Angler aus Verden und umzu hatten viel Platz auf dem Angelkutter MS Karoline, so dass es beim Pilken und insbesondere beim Schleppangeln mit Naturköder kaum Schnursalat mit dem Nachbarn gab. Allerdings war der Wattwurm an diesem Tag bei den Dorschen nicht so sehr gefragt, Pilker und vor allem Beifänger-Jigs waren erfolgreicher.

In der kalten Jahreszeit begibt sich er Dorsch erfahrungsgemäß in die flacheren Bereiche der Ostsee. Deshalb brachte Kapitän Bernd Lüdtke die Angler zunächst zur Sagas-Bank. Bei den Driften über die 9-Meter-Kante wurden dort alsbald einige Dorsche gefangen, aber Kapitän Lüdtke war nicht zufrieden, und so ging es eine ganze Strecke weiter nach Süden bis auf die Höhe von Grömitz. Hier, beim Walkyrien-Grund, einem übersichtlichen Unterwasserberg, wurden an den Kanten gute Dorschfänge gemacht. Auch mehrere Doubletten waren dabei, nicht nur die Angler, auch die Mannschaft des Kutters bekam Arbeit, um alle überlisteten Fische an Bord zu bekommen. Zudem waren auch zwei kräftige Seelachse (Köhler) von über 60 cm Länge dabei, die beim Drill erheblich mehr Bewegung machen als Dorsche. Um die Fischkisten der Angler weiter zu füllen, und weil es auch die letzte Angeltour der Aller-Weser-Hochseeangler in diesem Jahr war, verlängerte der Kapitän auch noch die Angelzeit um eine halbe Stunde.

Nach beendetem Angeln konnte Sportwart Florian Schmidt insgesamt 57 Dorsche zählen, hinzu kamen 2 Seelachse, 4 Wittlinge und 1 Plattfisch.

Den größten Dorsch des Tages von 70 cm Länge fing Maik Scharnhusen (Dörverden), die nächst Größten hatten von Hendrik von Wille (Rethem) und Detlef Nowak (Dörverden-Westen). Auch die Gäste fingen gute Fische; das waren vor allem Thomas Bauer (Walsrode), Eckard Beuer (Walsrode) und Oliver Hagel (Oyten). Besondere Spannung für die Vereinsangler entstand hinsichtlich der Fangbewertung an diesem Tage am Ende der Angelzeit, denn der Zweier-Teller wurde ausgeangelt. Hierbei werden immer zwei Teilnehmer durch das Los zusammengeführt und deren Fänge zusammengerechnet. Erfolgreichstes Team waren Vereinsvorsitzender Heiko Seekamp (Verden-Eissel) und Maik Scharnhusen.

 

Dies war die letzte Angelfahrt des AWH in diesem Jahr. Im Frühjahr 2016 geht es aber wieder los für Vereinsmitglieder und Gastangler. Das Jahresprogramm 2016 steht im Internet unter www.hochseeangler.de bereit. Anmeldung  an Florian Schmidt Tel. 0174/2559202 auch 04231/6609794 E.Mail: f.schmidt@hochseeangler.de. Auch Webseite. Aller-Weser-Hochseeangler