Aller Weser Hochseeangler e.V.

Hochseeangeln ein Erlebnis                                          Gäste Willkommen

Angelberichte Übersicht  2016

Fotos / Bilder können gerne bei Werner Meyer bestellt werden:
w.meyer@hochseeangler.de

        Jahreshauptversammlung der Aller-Weser-Hochseeangler

                                                     am 17. Januar 2016

                                    im Hotel „Maske“ Verden-Hönisch

 

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des AWH konnte eine weitere Verjüngung im geschäftsführenden Vorstand erfolgen. Erich Stolz hatte sein Amt als Kassenführer aus Altersgründen zur Verfügung gestellt, und Heiko Seekamp stellte Maik Scharnhusen aus Dörverden als Kandidaten für dieses Amt vor. Maik Scharnhusen wurde mit einer Enthaltung zum neuen Kassenführer gewählt. Erich Stolz wird ihm bei der Einarbeitung zur Seite stehen. 2014 hatte bereits Werner Meyer, seiner Zeit Sportwart und damit die Seele des Vereins, aus Altersgründen sein Amt niedergelegt und in Florian Schmidt einen jungen Nachfolger gefunden, der nunmehr seine zweite Angelsaisons erfolgreich abgeschlossen hat. Schon im Jahre 2010 hatte der langjährige 1. Vorsitzende Horst Krüger als Nachfolger Heiko Seekamp ins Rennen geschickt. Aber auch die drei „Alten“ wirken noch weiterhin im Vorstand mit, nur eben nicht an vorderster Linie.

 

Im Ablauf der Versammlung begrüßte der 1. Vorsitzende, Heiko Seekamp, zunächst ausdrücklich die ältesten erschienenen Mitglieder, Georg Marquardt und Günter Pietzsch; amtierender Hochseekönig ist er selbst, und ließ dann in seinem Bericht die positiven Dinge des abgelaufenen Jahres Revue passieren. Die Fangergebnisse waren recht gut, vor allem gab überraschend viele gute Köhler (Seelachse) in diesem Jahr. Beim traditionellen Störtebeker-Angeln hielt sich die Mannschaft des AWH wieder zurück und überließ den Gästen die Pokale. Es gab in 2015 keine Ausfälle wegen Sturm, allerdings konnte das Makrelen-Angeln nicht stattfinden, weil bei der Buchung ein Fehler aufgetreten war.

Danach stellte Sportwart Florian Schmidt das Programm 2016 im Einzelnen vor. Für das Ostsee-Kutterangeln sind diesmal drei verschiedene Schiffe gechartert, zum Teil auch wieder in Vollcharter, das sind MS Karoline aus Burg-Staaken, MS Blauort aus Laboe und MS Simone aus Eckernförde. Damit wird nicht nur östlich und südöstlich von Fehmarn gefischt sondern auch in der Kieler Bucht. Das Störtebeker-Angeln kann zum ersten Mal seit vielen vielen Jahren nicht am Himmelfahrtstag stattfinden, weil die Angelkutter-Reeder an diesem Tag lieber Tagesgäste nehmen. Ansonsten wird es wieder ein Makrelenangeln vor der holländischen Küste geben und das beliebte Heringsangeln im Öresund.

 

Kassenführer Erich Stolz beschrieb eine gesunde Kassenlage. Alle Vereinsbeiträge gingen rechtzeitig ein. Der Vereinsbeitrag kann für 2017 unverändert beibehalten werden.

 

Auch unsere Vereinszeitung KNURRHAHN wird es in 2017 weiterhin geben, die nächste Ausgabe voraussichtlich im März. Ullrich Henschel hat sich bereit erklärt, die Redaktionsarbeit fortzuführen und Horst Krüger liefert die Beiträge.

 

Werner Meyer und Andreas Renk übernehmen unsere Website im Internet. Im Weser-Reporter kann man aber auch weiterhin den AWH aufrufen.

 

Dem gesamten Vorstand wurde für das Jahr 2015 einstimmig Entlastung erteilt, und Vorsitzender Heiko Seekamp dankte allen für ihren Beitrag zum guten Gelingen der Angelfahrten und insbesondere für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorstand.

 

Sodann kam das mit Spannung erwartete Ergebnis der Vereinsmeisterschaften. Vereinsmeister 2015 ist mal wieder Heiko Seekamp.

Die Plätze nach dem Vereinsmeister lauten wie folgt:

2. Florian Schmidt                                                      

3. Maik Scharnhusen                                                   

4. Ernst Otto                                                               

5. Werner Heinsch                                                      

6. Hendrik von Wille                                                  

7. Detlef Nowak                                                         

8. Günter Pietzsch                                                       

9. Thomas Bosselmann                                               

10. Kai Plesse                                                              

11. Werner Meyer                                                       

12. Wolfgang Noltemeyer                                          

13. Herbert Windhorst                                                

14. Wilhelm Kasten                                                      

15. Wilfried Dreyer                                                     

16. Andreas Renk                                                       

 

Zur Mannschaft des Jahres 2015 wurden durch Los ermittelt:

1. Ernst Otto, Maik Scharnhusen, Werner Heinsch 

2. Werner Meyer, Hendrik von Wille, Florian Schmidt

            3. Andreas Renk, Heiko Seekamp, Wilhelm Kasten

 

Der Spezi-Fisch-Pokal ging an Luc Plesse für einen 60 cm langen Seelachs.

Den Hatschi-Paddel-Pokal erhielt Detlef Nowak als Pechvogel des Jahres 2015. Er fing das ihm von Werner Meyer zugeworfene Paket Wattwürmer nicht, so dass die Würmer in die Ostsee fielen.

Zum Angler des Jahres 2015 wurde Florian Schmidt in geheimer Abstimmung gekürt für besonders kameradschaftliches Verhalten im Einsatz für den Verein, und der Neptun-Pokal wurde ihm überreicht.

 

Für 35-jährige Mitgliedschaft im AWH wurde Wolfgang Noltemeyer geehrt, und für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Heiko Seekamp die AWH-Vereinsnadel in Gold.

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         Königsangeln der Aller-Weser-Hochseeangler

Anangeln auf der Ostsee am 2. April 2016

 

Hochseekönig 2016 des Vereins der Aller-Weser-Hochseeangler ist Hendrik von Wille aus Rethem. Er fing auf dem Angelkutter MS Karoline unter Kapitän Bernd Lüdtke, südlich von Fehmarn den größten Dorsch des Tages und bekam von Vereinssportwort Florian Schmidt aus Langwedel-Völkersen die schwere Königskette umgehängt und das Königszepter als Zeichen seiner Würde überreicht. Ihm folgten als erster Ritter Ernst Otto aus Frankenfeld, dessen Dorsch zwar genau so lang war, aber der zweitgrößte Dorsch der beiden Angler gab dann den Ausschlag. Zweiter Ritter war Andreas Zühlke aus Oyten. Auch ein Jugendkönig konnte bei dieser Angelfahrt gekürt werden. Tobias Scharnhusen aus Dörverden, der gerade erst in den AWH eingetreten war, errang diese Würde.

Insgesamt konnte Florian Schmidt nach dem Angeln ein Gesamtergebnis von 97 Dorschen und einem Wittling vermelden. Plattfische war diesmal nicht dabei. Bei 34 Teilnehmern für März ein recht gutes Ergebnis.

Bei der ersten Angelfahrt des AWH in diesem Jahr ware die Wetterlage eigentlich günstig. Bei nur leichter Bewölkung zeigte sich oft die Sonne. Der Wind aus Südsüdost kam morgens in Stärke 4 und nahm dann langsam ab. Nach anderthalb Stunden Ausfahrt begann das Angeln südlich der bekannten Sagas-Bank. Die gleichmäßige Drift des Kutters von 0,5 bis 0,8 Knoten ermöglichte ein intensives Pilken, und auch die Angler, die mit Naturköder, sprich Wattwurm, fischten, konnten jeden Kontakt zum Fisch sofort spüren. Bei 18 m Wassertiefe kamen auch bald die ersten Dorsche an Bord. Leider waren sehr viele untermaßige Fische dabei, die schonend zurück gesetzt wurden. Mancher Teilnehmer holte zwar 20 bis 30 Fische aus dem Wasser, wovon aber nur eine Handvoll das gesetzliche Mindestmaß von 38 cm aufwies. Später wurde noch etwas weiter südlich gefischt, auf den sogenannten Hasenohren. Die Unterwasserlandschaft mit ihren Tiefenlinien zeigt hier auf der Seekarte eine V-Form, welcher die Fischer deshalb diesen Namen gegeben haben. Jetzt kamen noch einmal viele und vor allem recht gute Dorsche über die Reling, einige waren über 70 cm lang.

Auf der langen Rückfahrt nach Burg-Staaken auf Fehmarn gab es dann zunächst viel Arbeit, denn der gute Fang musste zunächst vermessen und notiert, und dann mit dem Filetiermesser küchenfertig verarbeitet werden. Erst nachdem im Bus die Ergebnisse ausgewertet waren, erfolgte die Proklamation des Königs und seiner Ritter. Auch die erfolgreichsten Gäste des Vereins wurden geehrt; das waren Patrick Bomberg aus Rethem, Sven Petersen und Maarten Böhling, beide aus Verden-Walle.

 

 Anmeldung und Information bei Florian Schmidt, Tel. 0174/2559209 oder on-line unter f.schmidt@hochseeangler.de. bzw. www.hochseeangler.de

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Störtebeker-Angeln am 7. Mai 2016

                                       Der AWH mit Gästen in der dänischen Südsee

 

Zehn Stunden Angelfahrt auf der Ostsee bei bestem Wetter und jede Chance auf den dicken Dorsch, das bot der Aller-Weser-Hochseeeangler-Verein aus Verden seinen Gästen. Erstmals wurde das traditionelle Störtebeker-Angeln des Vereins in diesem Jahr mit dem Angelkutter aus MS Blauort aus Laboe in den Gewässern südlich der dänischen Insel Aerö durchgeführt. Eigentlich gibt es auch dort rechte gute Dorschgründe, und gerade bei den herrschenden Winden aus südlicher Richtung hatte Kapitän Egbert Jasper dort ergiebige Dorschschwärme erwartet. Doch so richtig klappte es an diesem Tag nicht. Auch in unterschiedlichen Wassertiefen, zuerst bei 14 Metern, später mal 12 Meter, mal 18 Meter waren nicht immer Fische zum Beißen bereit. Zwar fing es gut an, beim ersten Stopp kamen gleich 15 Dorsche über die Reling, aber nachher wurde es weniger. Dabei war bei einer Driftgeschwindigkeit von zuerst 0,5 Knoten, später bis 1,2 Knoten ein gutes Pilken möglich. Naturköder war diesmal nicht zugelassen., es sollte ein reines Pilk-Angeln sein.

Von den 39 Teilnehmern aus 13 norddeutschen Angelvereinen bzw. –Gruppen blieben leider 14 ganz ohne Fisch. Immerhin wurden 50 Dorsche und 3 Wittlinge gefangen, abgesehen von den zahlreichen untermäßigen, die schonend zurück gesetzt wurden. Der Größte brachte eine Länge von 81 cm auf die Messlatte. Sein Fänger, Michael Stiller von der gleichnamigen Anglergruppe aus Thedinghausen bekam dafür nach dem Angeln den Dorsch-Pokal überreicht.

Den Störtebeker-Pokal holte diesmal die Truppe der „Dorschflüsterer“ aus Hamburg (Stanislav Schmidt, Hendrik Schole, Kay Aude), die Mannschaft SG Stern von Mercedes Bremen (Peter Schiele, Andreas Badur, Dennis Kussauer) kam auf den zweiten Platz, gefolgt vom SFV Ammerland (Frank Otte, Thomas Gertje, Dietmar Schliep) und den „Sportfreunden Stiller“ Thedinghausen (Michael Stiller, Heiko Seekamp, Thomas Bosselmann). Erfolgreichster Angler des Tages war Florian Mill von Fischermann’s Partner aus Kiel. Der Spezi-Fisch-Pokal ging für den größten Wittling an Andreas Badur. Die AWH-Mannschaft (Florian Schmidt, Maik Scharnhusen, Werner Heinsch) hielt sich als gastgebender Verein bei den Pokalen zurück.

Leider waren nicht alle Vereine, die sonst am Störtebeker teilzunehmen pflegten, diesmal dabei. Mit 13 Dreier-Gruppen gab es dafür relativ viel Platz für jeden Einzelnen, was bei den Wind- und Wetterbedingungen von Vorteil war. Auf den Platzwechsel wurde nicht verzichtet, obwohl das auf MS Blauort mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist, denn das erhöhte Heck und der erhöhte Bug sind jeweils nur über eine enge Leiter zu erreichen. Aber gab eine halbe Stunde Angelpause dafür, und so kam letztlich jeder Teilnehmer mit seiner Ausrüstung an den neuen Platz. Die Helfer des Sportwartes, Hendrik von Wille und Tobias Scharnhusen, hatten alles im Griff.

Insgesamt war es wie immer ein gelungenes Gemeinschaftsfischen. Bis auf den zeitweise etwas kräftigen Wind war das Wetter schön, und nach einem kalten Morgen gab es auch Sonne. Spannend blieb es bis zur letzten Minute. Es gab auch schon Angelfahrten des AWH mit weniger Fisch, und manche Fahrt musste wegen Sturm ganz ausfallen.

Die Siegerehrung mit Pokalverteilung erfolgte im Hafen von Laboe, wo dann auch schöne Fotos vom Ganzen gemacht werden konnten und ein großes Publikum bereit stand.

Mannschaften :

Mannschaft Platz 1--Die Dorschflüsterer     Platzz. 17

Mannschaft Platz 2--SG Stern HB                  Platzz. 18

Mannschaft Platz 3--SFV Ammerland           Platzz. 36

Mannschaft Platz 4--Sportfreunde Stiller     Platzz. 37

 

Einzelsieger:                                                                          Fische     Punkte

1    Florian Mill                            Fischermann's Partner          5              318

2    Thomas Bosselmann         Sportfreunde Stiller               4              263

3    Peter Schiele                       SG Stern HB                            4              244

4    Stanislav Schmidt               Die Dorschflüsterer               4              241

5    Andreas Badur                    SG Stern HB                            4              214

6    Hendrik Schole                    Die Dorschflüsterer               3              207

7    Kay Aude                              Die Dorschflüsterer               3              162

8    Frank Otte                            SFV Ammerland                     3              161

9    Thomas Gertje                     SFV Ammerland                     3              159

10  Dennis Kussauer                  SG Stern HB                            2              154

11  Florian Schmidt                     AWH  Verden                          2               146

12  Michael Stiller                       Sportfreunde Stiller               2               142

Größter Fisch : Dorsch 81 cm Michael Stiller / Sportfreunde Stiller

Spezi Fisch : Wittling 30 cm  Andreas Bardur / SG Stern HB

Gesamt Fischzahl : 53--Davon 50 Dorsche und 3 Wittlinge

Teilnehmer 39--Fänger 25.Es nahmen 13 Mannschaften a.3 Teilnehmer teil.

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             Die zweite Ostsee-Angelfahrt des AWH

                     Dorsch-Dorsch am 21. Mai 2016 vor Brasilien

 

Auch bei schönen Wetterbedingungen kann man durchaus Fische fangen, nicht nur, wenn es regnet. Aber leider wurden es bei dieser Ostsee-Tour des Aller-Weser-Hochsee-Angler-Vereins nicht so viele, wie man gerade um diese Jahrezeit erwartet hätte. Selbst wenn der Bezugspunkt auf der Küste Brasilien heißt, das liegt neben Kalifornien (diese Ortsnamen gibt es dort wirklich), und die Sonne richtig warm scheint, kaum ein Lüftchen sich regt, bewirkt das nicht, dass alle 36 Angler auf dem Angelkutter „MS Blauort“ aus Laboe ihre Fischkisten füllen können. Das angesteuerte Angelrevier vor Brasilien befindet sich etwa 15 km östlich von Laboe, bzw. vom Eingang der Kieler Förde. Auf Grund der dortigen zahlreichen Unebenheiten des Meeresbodens erwartete Kapitän Egbert Jasper gute Dorschfänge. Die Dorsche waren auch da, aber ihre Beißlust ließ zu wünschen übrig, und vor allem wegen des schwachen Windes aus südlicher Richtung kam für den Angelkutter kaum eine Drift zustande. Von Stillstand bis 0,3 Knoten war die Driftgeschwindigkeit. Das ermöglichte zwar ein ruhiges und wenig anstrengendes Pilken bei 7 bis 12 m Wassertiefe, aber bei dieser Drift wurde einfach zuwenig Fläche „abgefischt“, und vor allem auch beim Naturköder-Schleppangeln konnten dadurch nie viele Plattfische angetroffen werden.

 

Andererseits waren es unerwartet große Dorsche, die gefangen wurden. Fische von 70 cm bis über 90 cm Länge waren dabei. Und immerhin holten die Angler 51 Dorsche und 29 Plattfische an Bord. Dabei waren auch die Plattfische von beachtlicher Größe, der längste brachte fast 50 cm auf die Messlatte. Das war insgesamt eigentlich gar kein schlechtes Ergebnis. Aber man hatte eben mehr erwartet.

 

Die Auswertung des Fanges bereitete Sportwart Florian Schmidt auf der einstündigen Rückfahrt zum Hafen dann nicht übermäßig viel Arbeit. Auch die erfolgreichen Angler fanden genug Zeit, um ihren Fang küchenfertig herzurichten. Im Bus wurden nachher die Fangergebnisse bekannt gegeben. Erfolgreichster Angler war diesmal Herbert Windhorst aus Harpstedt mit einem Dorsch von 91 cm Länge, gefolgt von Hendrik van Wille aus Rethem (Dorsch 81 cm) und Maik Scharnhusen aus Dörverden (Dorsch 77 cm). Bei den Gästen hatte Eckhard Bauer aus Walsrode mit seinem Dorsch von 73 cm die Nase vorn, ebenso Thomas Belling aus Verden (73 cm), dann Walter Zöhrer aus Syke(72 cm).

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         Makrelen - Angeln - Nordsee Holland - Lauwersoog

                                      18 . Juni 2016 

  

 

Eine ganz Palette verschiedener Nordseefische wurden beim diesjährigen Makrelenangeln der Aller-Weser-Hochseeangler gefangen. Außer Makrelen waren es Stöcker (Holzmakrele), Dorsch, Franzosendorsche, Wittling, Pollack, Plattfisch und Knurrhahn. Allerdings war die Anzahl der erbeuteten Makrelen nicht so wie erwartet. Bei früheren Fahrten waren es weitaus mehr gewesen. Aber Makrelenangeln ist immer so eine Sache, das letzte Makrelenangeln der Aller-Weser-Hochseeangler fand vor drei Jahren statt, obwohl jedes Jahr eine solche Angeltour im Programm steht. Doch die Nordsee hat ihre Tücken. Die Fahrt im Juli 2013 musste wegen zunehmendem Seegang vorzeitig abgebrochen werden. Im Sommer 2014 hatte die Fahrt wegen Sturm von vornherein abgesagt werden müssen, und in 2015 war nach einem Buchungsfehler kein Termin mehr frei gewesen. Auch in den Jahren davor erfolgten mehrfach Absagen wegen zu starkem Wind, zuletzt im Jahr 2011. Richtig erfolgreich waren die Fahrten in den Jahren 2010 und 2012 mit jeweils über 1600 Fischen, so die Statistik des AWH.

 

Jetzt ging es wieder mit MS De Dageraad von Lauwersoog aus endlich mal wieder los, erst vor die Insel Schiermonikoog und dann weiter hinaus. Und es gab diesmal auch keinen Sturm, stattdessen westliche Winde in Stärke 4, abnehmend 2-3, sie See war entsprechend ruhig, und man konnte gut angeln. Zunächst wurde ein 10-Meter-Bereich in Inselnähe von Kapitän Willem Drijver aufgesucht, wo erfahrungsgemäß die größeren Makrelen angetroffen werden, aber es kamen nicht übermäßig viele davon an Bord. Weiter draußen war es eigentlich nicht viel besser, aber es müssen ja auch nicht immer Massenfänge sein. Doch am Nachmittag wurde dann ein Wrack angesteuert, hier war es erheblich tiefer, über 20 Meter, und dort wurden Dorsche, Holzmakrelen und die anderen genannten Fischarten erbeutet. Das wurde richtig spannend.

 

Schließlich ging es zurück Richtung Hafen, mehrere Stellen wurden noch ausprobiert, und mancher Angler war zu guter Letzt noch recht erfolgreich.

 

Sportwart Florian Schmidt machte dann seinen Rundgang und konnte insgesamt 262 Makrelen zählen, dazu 43 Holzmakrelen und 34 Dorsche außerdem einige Knurrhähne, Pollacks, Plattfische, Franzosendorsche und einen Wittling.

 

Von den Vereinsmitgliedern hatte Andreas Zühlke die meisten Makrelen gefangen, bei den Gästen war es Edgar Miketta, beide aus Oyten.

 

 

Die nächste Angelfahrt des AWH findet am 10. September 2016 statt. Es geht mit MS Karoline aus Burg Staaken zum Dorschangeln auf die Ostsee. Noch sind Plätze frei, auch für Gäste. Anmeldung und Information bei Florian Schmidt, Tel. 0174/2559209 oder on-line unter f.schmidt@hochseeangler.de. bzw. www.hochseeangler.de

 

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Viele Fische beim September-Angeln der

Aller-Weser-Hochsee-Angler

auf der Ostsee am 10. Sept. 2016

116 Dorsche und dazu 117 Wittlinge erbeuteten die Aller-Weser-Hochseeangler mit ihren Gästen beim September-Angeln auf dem Angelkutter MS Karoline aus Burg-Staaken. Angelrevier war an diesem Tag der Bereich der Sagas-Bank südlich von Fehmarn. Der nicht jedem bekannte Wittling ist ein kleinerer Bruder des Dorsches, der bei Kennern als besonders schmackhaft gilt. Nur weil er sich auf Grund seiner Größe nicht gut vermarkten lässt, kommt er nicht in den Handel. Bei südlichem Wind in Stärke 3, abnehmend 2 konnte Kapitän Bernd Lüdtke sein Schiff schnell in dieses bekannte Angelgebiet steuern. Im relativ tiefen Wasser an den südlichen Rändern der Bank war bei mäßiger Drift von 0,2 bis 0,5 Knoten gutes Pilken möglich, und gleich beim ersten Stopp kamen die ersten Dorsche über die Reling. Da die meisten Angler auch frische Wattwürmer als Naturköder dabei hatten, bissen auch die Wittlinge gut, und außerdem wurden noch 15 Plattfische gefangen.

In wechselnden Tiefen wurden an vielen Stellen die Fische angetroffen, die Bereiche lagen zwischen 12 und 18 Metern. Das Wasser war um diese Jahreszeit und nach den vielen warmen Tagen in den höheren Bereichen angewärmt, in Grundnähe aber frisch, wie Dorsch und Co. es mögen. Und vor allem, wo deren Beutefische und Krebse sich aufhalten. Bei sonnigem Wetter und mildem Wind sowie entsprechendem sanften Wellengang war es für die Angler nicht nur ein Angeltag, wie man ihn sich wünscht, sondern auch ein schöner Urlaubstag. Und kein angelnder Teilnehmer blieb ohne Fisch.

Die erfolgreichsten Dorschangler erhielten vom Sportwart Florian Schmidt Gutscheine für spätere Angelfahrten mit dem AWH, wobei nicht die Anzahl der gefangenen Fische zu Grunde gelegt wurde, sondern deren Länge. Nicht nur Angelkönnen war also gefragt, sondern Fängerglück. Insoweit war von den Vereinsmitgliedern Detlef Nowak (Dörverden-Westen) an erster Stelle, gefolgt von Kai Plesse (Ostenholz) und Maik Scharnhusen (Dörverden), bei den Jugendlichen war es Tobias Scharnhusen (Dörverden). Und auch die Vereinsgäste fingen gute Dorsche: Helmut Beglau (Verden), gefolgt von Björn Wahlers (Achim) und Bernd Hillermann (Visselhövede). 


 Die nächste Angelfahrt des AWH findet am 7./8. Oktober 2016 statt. Mit MS Antares aus Rungstedt geht es zum traditionellen Heringsangeln im Öresund (mit Fanggarantie). Und bei der letzten Fahrt in diesem Jahr im November wird von Eckernförde mit dem Schiff Simone aus auf Dorsch, Wittling und Plattfisch geangelt. Bei der letzten Fahrt sind noch Plätze frei, auch für Gäste. Anmeldung und Information bei  Florian Schmidt Tel.0174/2559202 oder über das Internet www.aller-weser-hochseeangler.de

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                      Heringsangeln am 8. Oktober 2016

                        Wieder mal die besten Fänge im Öresund !

 

Das traditionelle Heringsangeln mit Fanggarantie der Verdener Aller-Weser-Hochseeangler klappte wieder hervorragend. Kein Angler hätte nach dem Angeln Grund gehabt, sich zu beschweren. Jeder konnte so viele Fische fangen, wie er verwerten wollte. Die am weitesten angereisten Gäste kamen aus Potsdam und Peine,die in Verden zustiegen.

 

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus. Im Hafen von Rungstedt in Dänemark angekommen, befürchteten die Angler schon das Schlimmste, nämlich, dass die Angeltour ins Wasser fallen würde. Denn ein starker Wind aus Nordost drückte eine enorme Welle direkt auf die Hafenausfahrt. Aber der Skippper des Angelkutters MS Hanne-Berit kam damit zurecht. Nach einstündiger Ausfahrt in den Öresund konnten die Angeln ausgeworfen werden. Der Sund ist an dieser Stelle recht tief, etwa 36 Meter, und die Heringe standen ziemlich weit unten. Auf dem Weg nach oben gingen deshalb viele Fische wieder verloren. Bei einer Drift des Kutters von 0,6 bis 1,0 Knoten und Wellen bis knapp einen Meter, wodurch der Angelkutter ganz schön in Schlingern kam, war das Angeln schon recht mühsam. Als der Wind dann doch etwas zu stark wurde, bei Stärke 4-5 und in Böen Stärke 6 zunehmend, fuhr der Skipper in den Windschatten der schwedischen Insel Ven. Schnelles Angeln empfahl er, denn eine Schlechtwetterfront hatte sich angekündigt. Hier war es merklich ruhiger aber das Wasser noch tiefer, bis 45 Meter. Jetzt lief es richtig gut. Neben den Heringen, von denen jetzt auch immer mehr große Exemplare gefangen wurden, bissen auch einige Dorsche und sogar noch eine späte Makrelen auf die kleinen Heringshaken. Erfahrungsgemäß stehen die Dorsche unter den Heringsschwärmen und nehmen auch gern mal einen Hering, der schon am Haken hängt und deshalb nicht wegschwimmen kann.

 

Für die Aller-Weser-Hochseeangler und ihre Gäste gab es richtig Arbeit. Die handelsüblichen Heringsvorfächer weisen jeweils fünf Haken auf, und wenn die alle besetzt sind, dann auch noch auf dem Pilker ein Hering sitzt, gibt es ganz schön Widerstand beim Hochholen. Tannenbäume nennen es die Angler, wenn auf dem Paternostervorfach viele Fische hängen. Auf dem langen Weg nach oben blieben zwar nicht alle Fische am Haken, aber es waren doch genug übrig, die über die Reling kamen. Viele Teilnehmer hatten am Ende der Angelzeit über 200 Fische im Korb und bekamen dann auf der Rückfahrt natürlich noch einmal viel zu tun, um alle küchenfertig zu machen. Sportwart Florian Schmidt zählte auf der Rückfahrt insgesamt 6670 Heringe. Bei 33 Teilnehmern ergab das ein sehr gutes Durchschnittsergebnis, wobei die aktivsten Einzelangler es auf jeweils ca. 400 Fische brachten. Die vom Skipper angekündigte Verschlechterung des Wetters trat nicht ein, Vormittags  ließ sich sogar die Sonne blicken, und auch der Wind nahm dann nicht weiter zu. Nachmittags war es dann bedeckter,

Ehrungen gab es für erfolgreichsten Dorschfänger. Das waren Günther Pietzsch aus Thedinghausen bei den Vereinsmitgliedern und Walter Zöhrer aus Weyhe bei den Gästen.

 

Auf der späteren Rückfahrt im Bus war dann allgemein Schlafen angesagt, mit Unterbrechung auf der Fähre von Rödby nach Puttgarden. Es war ein langer Tag gewesen. Nach der Abfahrt in Verden um 23,30 Uhr und Schiffstour von morgens 7 bis 17 Uhr mit allem was dazu gehörte, waren die Angler rechtschaffen müde. Samstag Nacht um 23.00 Uhr war man wieder in Verden.

 

Die nächste Angelfahrt des AWH, das ist die letzte in diesem Jahr, findet am 5. November 2016 statt. Diesmal wird von Eckernförde aus auf Dorsch, Wittling und Plattfisch geangelt. Anmeldung und Information bei  Florian Schmidt Tel.0174/2559202 oder über das Internet www.aller-weser-hochseeangler.de

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Abangeln der Aller-Weser-Hochseeangler

auf der Ostsee am 5.11.2016

 In der Kieler Bucht

 

November-Angeln auf der Ostsee ist nur etwas für Hartgesottene. Nicht nur das eher raue oder auch feuchte Herbstwetter muss man akzeptieren, auch die Fangaussichten können mager sein, insbesondere, wenn der Zielfisch Dorsch heißt. Durchaus mäßig war dann auch das Fangergebnis der Aller-Weser-Hochseeangler bei ihrer letzten Angeltour in diesem Jahr.

Ständiger Regen war das eine, mäßiger Wind aus Südwest war eigentlich nicht verkehrt, aber die Drift war und blieb doch mit 0,1 bis 0,3 Knoten recht schwach. Das sind nicht die besten Bedingungen. Dabei versuchte der Kapitän mit dem Angelkutter MS Simone aus Eckernförde die Stellen zu finden, wo Fisch zu erwarten war.

Zunächst wurde vor der Eckernförder Bucht bei 15 Meter Wassertiefe auf Dorsch gefischt, aber nach drei nicht sehr erfolgreichen Driften verlegte er zu den großen Flachs mit 6 bis 12 Meter Wasser vor der Kieler Förde. Die dort wie erwartet angetroffenen Plattfische bissen zwar nur sehr vorsichtig auf die angebotenen Wattwürmer leisteten dann aber beim Drill oft unerwarteten Widerstand. Weiter ging es in die Nähe der künstlichen Leuchtturminsel Kieler Förde und danach in relativ flaches Wasser unter Land und zuletzt zum Warngebiet Todendorf in der Howachter Bucht. An einer Kante bei der gelben Warntonne Nummer 3 kamen schließlich noch Wittlinge an Bord, allerdings nicht sonderlich große.

Insgesamt wurden von den 28 Teilnehmern 66 Plattfische gefangen, dazu 9 Wittlinge und 1 Dorsch. Den einzigen Dorsch des Tages fing Vereinsvorsitzender Heiko Seekamp und erhielt dafür einen Gutschein für eine Angelfahrt im kommenden Jahr, einen weiteren Angel-Gutschein bekam der jugendliche Tobias Scharnhusen aus Dörverden. Der erfolgreichste Vereinsgast, Stefan Meyer aus Harpstedt, bekam ebenfalls einen Gutschein, er hatte immerhin zehn Plattfische erbeutet.

 

Dies war die letzte Angelfahrt des AWH in diesem Jahr. Am 8 April 2017 geht es aber wieder los für Vereinsmitglieder und Gastangler von Burgstaaken / Fehmarn mit dem Schiff Karoline Das Jahresprogramm 2017 steht im Internet unter www.hochseeangler.de bereit.Den Terminplan kann man auch anfordern über Florian Schmidt 0174/2559202 oder f.schmidt@hochseeangler.de. Wir freuen uns über die Anmeldung.

Vielen Dank,für die Teilnahme an den Angelfahrten 2016.

Auch wenn für 2017 Fangbegrenzung für Dorsch ist, würden wir uns sehr freuen,wenn trotzdem alle mitfahren. Nur so,können wir die Entwicklung fürs Jahr 2018 planen